Pelwehera
Village - Etwas Nobles für uns
Joachim versprach uns Hotels mit drei Sternen oder mehr. Wir sind also gespannt.
Als wir an der kleinen, überdachten Empfangshalle aussteigen, ertönt
schrill das monotone Grillengeräusch einer ganz besonders lauten und nervenden
Art. Die Angestellten grüßen Joachim als alten Bekannten, ohne große
Formalitäten nimmt einer unseren Rucksack und geht voran.
Der Garten des Hotels sieht sehr trocken aus. Lange hat es nicht mehr geregnet,
alles ist braun, nur die Palmen rascheln grün im Wind. In der Ferne sind
Berge zu sehen. Das Klima hier "oben" ist trockener, unserem hiesigen Sommer
ähnlich.
Ein schmaler Weg führt durch die Anlage, hat mehrere Kreuzungen und Abzweigungen,
bringt uns schließlich zu einer Bungalowkette - von fünf Bungalows
- mit Veranda für jedes Zimmer.
Die Bungalows sind ebenerdig, in einem leichten Bogen angelegt, mit Blick auf
Palmen und die Berge. Bequeme Stühle stehen draußen mit Tisch, der
Boden im Inneren ist mit schwarzen Marmorplatten spiegelblank ausgelegt, großzügig
der Raum, im Bad aus weißem Marmor könnte man tanzen. Ein dunkler
Schreibtisch steht im Zimmer, ein Regal als Schrank, weiße, bequeme Betten
und jede Menge Lichtschalter gibt es.
Ein wirklich schönes Hotel! Wir legen uns lang, die Decke ist holzgetäfelt,
dunkelrote Vorhänge lassen die Sonnenwärme draußen. Fenster,
die bis zum Boden reichen, an der Decke dreht sich ein weißer Ventilator
mit goldenen Verzierungen. Sehr nobel bis ins Detail.
Die meisten Gäste bleiben nur für eine Nacht, Durchreisende. Schade
eigentlich, das Hotel ist wirklich zu empfehlen.
|
|
|
|
|
Die Speiseterasse ist offen, der Wind erspart die Ventilatoren. Die Einrichtung ist liebevoll, die Angestellten sehr eifrig. |
Unser Zimmer mit kleiner Veranda, ein Stockwerk soll noch oben drauf, die Treppen sind schon da. Man sieht, es hat Ewigkeiten nicht geregnet. |
Die Zimmer haben einen noblen Marmorfußboden und Blick auf das Hügelland. Trotzdem man die Straßen sehen kann, ist es sehr ruhig. |
|
|
nächstes Kapitel |