Etwas zur Gesundheit durch Aryurveda
Die Nachfrage nach Alternativen zur Medikamenten-medizin ist hoch geworden.
Keiner ist mehr damit zufrieden seinen Körper wie ein defektes Auto beim
Arzt abzugeben, ein chemisches Präparat zu bekommen und dann wie ein Auto
repariert zu werden. Ganz so einfach ist es eben nicht und die Art und Weise
wie die hektischen, gestreßten europäischen Ärzte mit den Patienten
umgehen, läßt oft die Vermutung aufkommen - es gehe gar nicht um
den Menschen, sondern um den "Blinddarm", den "Nierenstein"
oder den "Simulanten".
Fernöstliche Medizin hat einen entscheidenden Unterschied - sie geht davon
aus, daß der Mensch nicht nur einen defekten Körper hat, den man
reparieren muß, sondern das alles zusammenspielt, Körper, Seele,
Geist. Und das das stimmt, spüren immer mehr Menschen, die sich diesen
Medizinvarianten zuwenden. Endlich einmal "ganz" ernst genommen zu
werden.
Ayurveda ist eine Heilmethode, die hauptsächlich darauf abgestimmt ist,
das innere Gleichgewicht im Menschen herzustellen, dadurch lassen sich Krankheiten
vermeiden oder werden geheilt.
Nun bin ich keineswegs in Sachen Ayurveda belesen, aber ich möchte die
drei Begriffe Vata, Kapha und Pitta näher beleuchten. Denn von ihnen sprach
unser Ayurveda Doktor.
(Entnommen dem Buch "Mit Ayurveda durchs Jahr" von Elisabeth Veit.)
Diese drei beschreiben Energien, die in unserem Körper fließen. Sie
lassen sich durch bestimmte Prozesse erhöhen und durch die gegenteiligen
Prozesse verringern. Ziel sollte also sein, wenn man herausgefunden hat, das
eines von ihnen zu hoch ist, es zu senken. Ideal sollten alle drei im Mittelwert
sein.
Vata bedeutet soviel wie kalt, beweglich, leicht, rauh wie Luft. Es heißt,
niedrige Temperaturen, zugige Luft, flüssigkeitsarme Ernährung, Hektik,
Streß lassen Vata ansteigen. Hingegen Wärme, heiße Massagen,
Ruhe und schwere Speisen senken es.
Kapha ist von sich aus kalt, wasserspeichernd, feucht wie Erde und Wasser,
oder auch Mond.
Kaltes Wetter, hohe Luftfeuchtigkeit, Schwüle, kalte Speisen, viele Getränke,
Ruhe und Routine treiben es hoch. Gesenkt wird es mit trockenen, gekochten Speisen,
Wärme, Saunabesuchen, Aktivität, schweißtreibenden Anwendungen.
Kapha steigt kurz nach dem Essen und sinkt bei Hunger.
Pitta ist warm, beweglich, scharf und durchdringend wie Feuer oder Sonne.
Sonne, heiße Temperaturen, Schwitzen, Saunabesuche, heiße Getränke
und Speisen, Alkohol, scharfe Gewürze und hitzige Gespräche erhöhen
es. Gesenkt wird mit kühlen Bädern, Duschen, lauwarmen, milden Speisen,
Aufenthalt im Schatten und innerer Ruhe.
Natürlich ist das nur ein winziger Teil der Ayurvedamedizin und vielleicht
habe ich es auch ganz falsch wiedergegeben, doch so zumindest wird es mir als
Laien etwas vorstellbar.
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