Sri Lanka
Vierzehn Tage im Paradies


Im Augenblick des Zusammenkommens beginnt die Trennung

Vorwort

Wir schreiben das Jahr 1998. Im März verbrachten meine Mutter, mein Sohn Toni und ich -
Kerstin, 31 Jahre alt - einen kurzfristig gebuchten Urlaub in Sri Lanka.
Ein Land, von dem wir bis dahin eigentlich nur wußten, daß es unterhalb von Indien liegt und über das wir von allen Seiten hörten, dort sei "Krieg". Mehr war kaum einem bekannt, mehr interessierte auch niemanden. Viel eher wurden wir bedauert, warum wir ausgerechnet in so eine "heiße" Gegend - sowohl politisch als auch meteorologisch - fahren mußten.
Wir mußten nicht. Und heute weiß ich, das kaum eine Entscheidung so richtig war, wie die, für dieses Land am Ende der Welt.


Für Unruhige...

Über was erzähle ich? Nun, ich bin kein typischer Tourist, daher gibt es auch nichts Typisches.

Für mich hat es einen besonderen Reiz, Kleinigkeiten zu beobachten, Gerüche, Geräusche in mir zu sammeln. Das Besondere im Alltäglichen zu entdecken.

Und so habe ich diese Erzählung für den Leser geschrieben, der sich vom Wellenmuster im Sand genauso begeistern läßt wie von einer schön bemalten Hausfassade und hoffe, kein Reiseführer zu sein, nur ein Reisebegleiter... reisen muß er selbst, sei es auch nur in Kopf.

Kerstin
Mai 1998


Hinweis: Da es sich um eine durchgehende Geschichte handelt,
empfielt es sich, die Kapitel nacheinander zu lesen.

Für "Ängstliche":
Die Kapitel sind sehr kurz!