Zirko Draco animiert
Das etwas andere Aquazone:
Die Fantasiewelt Mekasia
Nun habe ich das virtuelle Zierfischaquarium Aquazone (und die virtuellen Vögel "Pinna") ja schon vorgestellt. In ihm kann man die meisten Zierfische halten und züchten – ohne mit Wasser und Algen kämpfen zu müssen. Sicher nicht 100%ig real, aber real genug für Menschen, die Fische zwar genießen, aber nicht dauernd Aquarien säubern wollen.

Irgendwann kamen die Programmierer bei OpenBOok9003 auf die Idee, ganz neue Fische zu erfinden. Die Gründe für diese extravaganten Einfälle kenne ich nicht, aber seitdem wissen wir, was in der Zukunft in unseren Ozeanen schwimmen wird.

Zu diesem Fantasieort gibt es eine richtige Geschichte, die mit jedem Mekasia-kit mitgeliefert wird. Hier die kurze Zusammenfassung aus dem Englischen:


Mekasia Story:

" Am 17. Januar 1998 veränderte sich die Welt für immer...

Mekasia sind mehr Daten als Substanz, leben im Internet und Computern und suchen nach einem zuHause.
Das Verteidigungsministerium hat ein geheimes Projekt gestartet um ein Verteidigungssystem für das nächste Jahrhundert zu entwickeln. Während eines Test entdeckten Wissenschaftler einen Ausburch temporaler Energie. Der Test wurde abgebrochen. Die Forscher entdeckten, daß der Ausbruch merkwürdige Datenmengen in ihren Computern hinterlassen hatte - das waren die Mekasiafische: Anorganische Lebensformen aus der Zukunft.  
Folgende Geschichte wurde aus den Informationen rekonstruiert, die bei diesem "Databurst"
hinterlassen wurden.

In der nahen Zukunft ist das Leben aus dem Meer verschwunden, keine Fische, Delfine,
kein Plankton - die Meere sind leer. Nur die Ältesten der Alten erinnerten sich an echte Fische. Das Wasser des Planeten ist zu verschmutzt. Die Menschen zogen sich aus der wahren Natur zurück in die Virtuelle Welt. In den Programmen kann man noch die Schönheit der Natur vor dieser Umweltkatastrophe bewundern. Alles was vom Leben in den Meeren blieb, lebt in der letzten Handvoll Aquarien, die es noch - teuer - gibt, oder wird als Anschauungsobjekte in Alkohol aufbewahrt. Künstliches Leben wurde die Hoffnung, daß das Ökosystem wieder bevölkert werden könnte. Vorreiter dieser Entwicklung war M.Bowers, ein exzentrischer Visionär. Er kümmerte sich nicht um die negativen Stimmen, er wußte, daß er Erfolg haben würde. Er arbeitete frei und unabhängig, bis vor 10 Jahren das "Artifical Life" - sein Institut - die Experimente einfrieren ließ. Der Bevölkerung war eingeredet wurden, seine Experimente seinen gefährlich, und würden Monster hervorbringen. Niemand wollte mehr künstliches Leben. Gerade da befand er sich vor einen großen Durchbruch.
Es wird vermutet, daß es bei diesem Durchbruch um einen Roboter ging, der sich selbst reproduzieren könnte. Etwas, das die menschliche Gesellschaft wie Frankenstein Monster am meisten fürchtete. Bowers verschwand, es wurde vermutet, er sei tot.
Tatsächlich zog er sich mit einigen seiner treuen Gefolgsleute an den Baikalsee in Sibirien zurück. Bowers hielt all seine Erfolge geheim, außer vor einem chinesischen Kollegen. Sie kannten einander nicht einmal ihre eigenen Namen, sie versandten verschlüsselte Emails ca einmal im Jahr.
Bowers fürchtete wohl um sein Leben, denn eines Tages schickte er seinem Kollegen ein mail, daß er seine Identität aufdecken müsse. Sie enthielt auch Einzelheiten über seine Arbeit. Er beauftragte ihn, die Einzelheiten seiner Arbeit an jemanden zu senden, der damit umgehen könne und den Planeten retten könnte. Das war das letzte, was man von ihm hörte.
Der Chinesische Kollege nahm Kontakt mit einer ehemaligen Schülerin auf, die davon träumte, eines Tages die Meere wieder bevölkern zu können. Sie reiste sofort zum Baikalsee, aber fand Bowers nie, aber sie fand, was er zurückgelassen hatte. Sie fand zwei künstliche Fischarten,  die im Baikalsee schwammen. Die eine Sie nannte sie Pufferchrome, die andere Giga Ziga. Diese Entdeckung wurde geheimgehalten, damit niemand Profit daraus schlagen, oder die Fische vernichten konnte.
Der chinesische Kollege führte Bowers Studien fort. Aber seine Studien sind nicht dokumentiert.
Seine Schülerin versucht solange weiter zu forschen, um eines Tages die Meere wieder bevölkern zu können.

Als die Mekasia Fische durch die temporale Verzerrung hier ankamen, waren sie die elektronischen Gefangenen eines verblüfften Projektteams. Die Fische schafften es jedoch, den elektronischen Grenzen zu entfliehen und gelangten ins Internet. Sie suchen ein zu Hause - jetzt haben sie es gefunden - bei dir - in Aquazone."

 


Tama Tama



Triloid Null



Denden Mekamushi



Mule



Pufferchrome



Z.U.N.



Ormola (Jungtier)

Mekasia Fische:

Insgesamt gibt es zehn Mekasia Fischarten. (Von Tama und Tamatama gibt es mehrere Farbvarianten). Sie verhalten sich etwas anders als die normalen Fische. Es fängt damit an, daß sie nicht in normalem Wasser, sondern in verseuchtem Wasser leben wollen, das Wasser also viel Ammoniak enthalten muß. Sie werden gefüttert mit Spezialfutter, daß Tabletten und Kapseln ähnelt, oder auch aussieht wie Käfer (BugBeans). Das Futter sinkt schnell und sie fressen es vom Boden.
Es gibt spezielle Assessoires, die alle spacig aussehen. Pflanzen gibt es auch, sie wirken wie Drahtgebilde.
Von all diesen Dingen ein paar sind jeweils zu einem Kit zusammengefasst: Fisch, Medizin, Futter, Pflanze und Assessoires.
Da sie metallisch sind, schwimmen sie auch etwas anders. Nicht schräg, wie die anderen Fische, sondern eher in 90° Winkeln, wobei beim Aufstieg ihre Augen in anderen Farben leuchten. So wie die Fische von Aquazone, haben auch die Mekasia mehrere Seiten. Man kann sie also von der Seite, von vorn, von hinten und in bestimmten Winkeln betrachten, wenn sie im Wasser paddeln. Hier dargestellt ist jeweils nur die Seite.

Auch die Vermehrung ist etwas anders. Sie legen Eier, die vergleichsweise riesig sind. Einige Arten haben "Vorfische", also die Jungen sehen den Eltern überhaupt nicht ähnlich, entwickeln sich erst allmählich.
Krank werden sie natürlich auch – sie rosten


Mekasia Legende:

Es war den Programmierern sicher zu leicht erschienen, daß so viele Fans es geschafft haben, Fische zum vermehren zu bringen. Für die Mekasia haben sie sich etwas besonderes ausgedacht. Da ich selbst Mekasia nicht gezüchtet habe, kann ich hier nur knapp wiedergeben, was ich auf anderen homepages gelesen habe.
Die zu knackende Nuß ist der Fisch"Mule". Diese seltsamen Fische zum vermehren zu bringen ist eine Glanzleistung und entspricht in anderen Computerspielen dem "Endgegner".
Fast alle anderen Fischarten sind nötig, um Mule die nötige Umgebung zur Paarung zu liefern. Anscheinend entstehen bei der Vermehrung jeder Fischart, gewisse Kristalle, die rund und bunt sind, und dann am Boden des Aquariums auftauchen. Sie sind wiederum nötig, um anderen Fische zu vermehren. Eine perfekte Symbiose also. Hat man es bei allen geschafft, entstehen Kristalle, die für Mule notwendig sind und ohne deren Anwesenheit im Aquarium sie sich nicht paaren. Nachdem dann Eier von Mule abgelegt wurden und Junge geschlüpft sind, erscheint ein Assessoire, daß "Anchor Cube" genannt wird. Es ist so etwas wie der Sieg über den Endgegner und enthält wohl eine Art Werbung der Programmierer - oder von Bowers persönlich.
Lange gab es im Internet keine Information über Höchstalter, Pupertät oder Schlüpfzeit von Mule. Bis dahin hatte es also noch niemand geschafft


Mekasia Tips:


Wie gesagt, ich kann wenig dazu sagen, denn ich sehe sie mir nur an, an Züchtung habe ich kein Interesse. Bei entsprechend langer Pflege tauchen im Aquarium auch Briefe auf, die von dem verschwundenen Professor stammen. In ihnen stehen weitere Tips zu Haltung und Pflege, die man sonst nicht bekommt (Handbücher gibt es nicht). Also an zeitlich gesteuerte Tips hatten die Programmierer auch gedacht.

Woher man die putzigen Mekasia Fische bekommt?

Man braucht dazu das Grundprogramm Aquazone. Es genügt bei vielen die Version 1.5. Tama, Tamatama und Denden sind die neusten Entwicklungen – könnte jedenfalls sein, daß sie die Version 1.79 erfordern.
Es ist mir nicht bekannt, das Mekasia jemals auf CD herauskamen. Keine Ahnung, wie sie überhaupt verkauft wurden. Als Download?
Wer Interesse an Mekasia oder den anderen virtuellen Tieren hat, maile mir bitte.

Zirko Draco



Metal Tama



Giga Ziga